Studien-Insights: Warum Gruppendaten bei der GBU Psyche den Unterschied machen
Neuer Lesestoff von unseren Geschäftsführern Ivon Ames und Jan Dettmers!
Das in der Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie (A&O) erschienene Paper untersucht, wie psychosoziale Arbeitsbedingungen auf Gruppenebene mit der individuellen Burnout-Gefahr von Beschäftigten assoziert sind.
Auf Basis von Daten von über 9.000 Beschäftigten aus 32 Unternehmen zeigt die Studie: Aggregierte Mittelwerte von Belastungsfaktoren, wie etwa Rollenunklarheit oder Zeitdruck, können zur Beurteilung individueller Gesundheitsrisiken herangezogen werden.
Hohe Arbeitsanforderungen erhöhen das Erkrankungsrisiko signifikant, während Ressourcen wie soziale Unterstützung eine protektive Wirkung entfalten.
Zentral ist ebenfalls, dass diese Zusammenhänge auch dann stabil bleiben, wenn die Einschätzungen innerhalb einer Arbeitsgruppe variieren.
Kurz gesagt:
Die Studie unterstreicht die Messung und Beurteilung psychischer Belastungsfaktoren im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung auf Basis von Gruppendaten.
Neugierig geworden? 👉 Hier gehts zum Paper
Viel Freude beim Lesen!
Ivon Ames
Psychologin (M.Sc.), Diplom-Betriebswirtin (FH) und Gründerin von EVAO
Als Arbeitspsychologin und Diplom-Betriebswirtin beschäftigt sie sich schwerpunktmäßig mit allen Fragen der gesundheitsförderlichen Arbeitsgestaltung. Sie forscht an der FernUniversität in Hagen zu den Auswirkungen der Arbeitsbedingungen auf die Gesundheit von Beschäftigen. Sie ist Vizepräsidentin im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. und Geschäftsführerin der EVAO GmbH.

