Gegenteil von Faulheit: Ivon Ames ordnet die Debatte um steigende Krankenstände aus arbeitspsychologischer Perspektive ein

Im Interview mit ntv beleuchtet Ivon Ames die aktuelle Debatte um hohe Krankenstände in Deutschland kritisch und ordnet sie aus arbeitspsychologischer Perspektive ein. Dabei wird deutlich, dass Fehlzeiten häufig vorschnell als Ausdruck mangelnder Leistungsbereitschaft bewertet werden, obwohl wissenschaftliche Erkenntnisse eher auf belastende Arbeitsbedingungen und strukturelle Ursachen hinweisen.
Der Beitrag lenkt den Blick weg von einer oft verkürzten Debatte hin zu den eigentlichen Ursachen und macht deutlich, warum nachhaltige Lösungen tiefer ansetzen müssen.
Ivon Ames
Psychologin (M.Sc.), Diplom-Betriebswirtin (FH) und Gründerin von EVAO
Als Arbeitspsychologin und Diplom-Betriebswirtin beschäftigt sie sich schwerpunktmäßig mit allen Fragen der gesundheitsförderlichen Arbeitsgestaltung. Sie forscht an der FernUniversität in Hagen zu den Auswirkungen der Arbeitsbedingungen auf die Gesundheit von Beschäftigen. Sie ist Vizepräsidentin im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. und Geschäftsführerin der EVAO GmbH.
